Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Hinweise und Ankündigungen

Nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Ausführliche Informationen zur Abendveranstaltung des Ulmer/Neu-Ulmer Arbeitskreises 27. Januar finden Sie in nachstehendem Veranstaltungsflyer.

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Mittwoch, 27. Januar 2021
20.00 Uhr

Erinnerung an die als „asozial“ Verfolgten und Ermordeten im Nationalsozialismus - Auswege aus der sozialen Ausgrenzung heute

Begrüßung durch
Oberbürgermeister Gunter Czisch
Vortrag von Oliver Gaida (HU Berlin) und Podiumsgespräch mit Sozialbürgermeisterin Iris Mann, Karin Ambacher (Leiterin DRK-Obdachlosenheim Ulm) und Oliver Gaida. Moderation: Petra Bergmann

Die Veranstaltung wird als Live-Stream angeboten, unter nachstehendem Link gelangen Sie zur Übertragung.

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Coronabedingte Einschränkungen im Betrieb des DZOK

KZ-Gedenkstätte

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Situation ist die KZ-Gedenkstätte mit Dauer- und Sonderausstellung bis auf Weiteres für den öffentlichen Betrieb geschlossen ist.

Des Weiteren wird auch der Führungsbetrieb für feste Gruppen aus Bildungseinrichtungen bis zum 31. Januar 2021 eingestellt.

Geschäftsstelle mit Archiv und Bibliothek

Die Geschäftsstelle mit Archiv und Bibliothek in der Büchsengasse ist für Einzelbesucher*innen geöffnet, unter Einhaltung des DZOK-Schutzkonzepts und nur nach Voranmeldung.

Anmeldungen: info@dzok-ulm.de oder 0731 21312

Hinweise zu digitalen Zusatzinformationen

Regelmäßige Beiträge zu aktuellen Themen finden Sie auf dieser Website sowie auf unseren Social-Media-Kanälen.

Facebook: www.facebook.com/KZGedenkstaetteObererKuhberg
Instagram: www.instagram.com/kzgedenkstaette_obererkuhberg
Webseite: https://dzok-ulm.de/arbeit

Online-Ausstellung und digitales Begleitprogramm zum 8. Mai

Online-Ausstellung und digitales Begleitprogramm zum 8. Mai

Haus und Garten von Emilia Kramarczyk. Brzezinka.
Foto: die arge lola

Foto aus der Ausstellung „Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I-III“, Kai Loges und Andreas Langer (die arge lola)

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wollten wir Ihnen eigentlich die Fotoausstellung „Nebenan. Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I-III“ der Stuttgarter Fotografen Kai Loges und Andreas Langen (die arge lola) zusammen mit einem umfangreichen Begleitprogramm in der KZ-Gedenkstätte präsentieren.

Corona-bedingt haben wir nun daraus eine Online-Ausstellung gemacht. Hierzu wurde eigens eine Fotogalerie mit 50 künstlerischen Arbeiten produziert, eine auf Ulm zugeschnittene Ausstellungspublikation erstellt und ein 30-minütiges Hintergrundgespräch gefilmt.

Ergänzend dazu haben wir auch die geplanten Begleitveranstaltungen mit den hochkarätigen Referenten digital als Lesung, Audio-Gespräch und Kurzfilm umgesetzt. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf dem Umgang der Deutschen mit Auschwitz von der Nachkriegszeit.

Die Online-Ausstellung und das digitale Begleitprogramm finden sie hier:

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Neue pädagogische Materialien

Neue pädagogische Materialien

Hg. v. vom DZOK
Autorinnen: Nathalie Geyer, Mareike Wacha
Erhältlich für eine Schutzgebühr von 5 Euro.

Ab sofort im DZOK erhältlich oder unter info@dzok-ulm.de und 0731-21312.

Neue didaktische Handreichung: „Man wird ja wohl noch sagen dürfen…: Zum Umgang mit menschenverachtender und demokratiefeindlicher Sprache“ (Ulm 2020).

Das Didaktikheft richtet sich an Lehrkräfte der allgemein- und berufsbildenden Schulen und Multiplikator*innen außerschulischer Bildungseinrichtungen. Die darin enthaltenen Arbeitsbögen sind für Schüler*innen ab Klasse 9 bzw. Jugendliche ab 15 Jahren geeignet. Sie enthalten Quellen zu den Themen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus in Geschichte und Gegenwart.

Junge Menschen werden angeregt, sich kritisch mit menschenverachtender Sprache auseinanderzusetzen und Interventions-möglichkeiten zu aktuellem rassistischen, antisemitischen und antiziganistischen Handeln zu entwickeln und zu diskutieren.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier:

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Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Der Bibliotheksbestand des DZOK wird laufend erweitert. Eine aktuelle systematische Neuerwerbungsliste (Stand: 27.1.2020) können Sie hier herunterladen.

Die Bibliothek ist für alle Interessierten nutzbar. Wir freuen uns über eine Anmeldung vorab (0731 21312 bzw. info@dzok-ulm.de).

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Neue Publikation erschienen

Neue Publikation erschienen

Gedenkbuch für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Morden, Ulm 2020

Verlag Klemm+Oelschläger
Hardcover mit Fadenheftung, 208 Seiten
ISBN 978-3-86281-149-6
26,80 EUR

"... aber ich hoffe, dass ich nicht verloren bin"

So schrieb die Ulmerin Mathilde Straub aus der psychiatrischen Heilanstalt Schussenried an ihre Familie. Das Gefühl der Isolation und Verlorenheit ist kennzeichnend für viele Ulmerinnen und Ulmer, die im Nationalsozialismus wegen einer Krankheit erfasst, verfolgt und ermordet wurden. Mathilde Straub wurde am 5. November 1940 in Grafeneck getötet.

Das Gedenkbuch beschreibt auf Grundlage umfangreicher Recherchen die historischen Hintergründe von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Morden. Es verbindet individuelles Opfergedenken mit wissenschaftlicher Darstellung der beiden Verbrechenskomplexe sowie der beteiligten Institutionen und Akteure auf kommunaler Landesebene.

Hg. v. Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg e.V. (DZOK) und Haus der Stadtgeschichte Ulm – Stadtarchiv Ulm durch Nicola Wenge und Michael Wettengel

Autoren: Gudrun Silberzahn-Jandt, Josef Naßl

Ab ab sofort im Buchhandel, DZOK, Haus der Stadtgeschichte Ulm und beim Verlag erhältlich.

Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager

Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager

Gründungstreffen der Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager in Berlin, 2019.

Das DZOK gehört zu den Gründungsmitgliedern der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager.

Hintergrund:
Deutschlandweit wurden 1933 rund 100 frühe Konzentrationslager errichtet. Sie waren das Terrorinstrument, mit welchem die Nationalsozialisten ihre politischen Gegner ausschalteten und ihre Machtposition demonstrierten. Die heutigen Gedenkstätten und Erinnerungsorte machen diese einzigartigen historischen Orte sichtbar und zeigen auf, wie rasant und rücksichtslos der Übergang von einer Demokratie zu einer Diktatur verlaufen kann. In Zeiten nationalistischer und rechtspopulistischer Tendenzen in Deutschland und anderen Ländern Europas stehen Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager in besonderer Verantwortung.“ (aus der Presseerklärung zur Gründung)

Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

von links: Angela Borgstedt, Muhterem Aras, Nicola Wenge, Reinhold Weber, Sibylle Thelen

Am 18.3.2018 war Landtagspräsidentin Muhterem Aras zur Matinee unter dem Titel „Widerstand im Nationalsozialismus und Zivilcourage heute“ zu Gast in der KZ-Gedenkstätte.

In einem Podiumsgespräch, geführt von Sibylle Thelen und Prof. Dr. Reinhold Weber (beide LpB Baden-Württemberg), diskutierten Frau Aras, Prof. Dr. Angela Borgstedt (Universität Mannheim) und Dr. Nicola Wenge (DZOK) über die Beweggründe von Frauen und Männern, Widerstand gegen das menschenverachtende NS-System zu leisten und debattierten über Möglichkeiten für Menschen- und Grundrechte heute einzutreten.

Öffnungszeiten

KZ-Gedenkstätte mit Dauerausstellung:
Sonntag: 14 Uhr - 17 Uhr.
Offene Führungen: 14.30 Uhr
Winterschließung Dezember/Januar

Führungen für Gruppen
Nach Vereinbarung mindestens 14 Tage vorher
Eintritt: 2,00 € (ermäßigt 0,50 €) pro Person
Gruppenführungen: € 40

Infozentrum, Archiv und Bibliothek in der Büchsengasse 13:
Montag bis Donnerstag: 9 Uhr - 17 Uhr
Freitag: 9 Uhr - 13 Uhr