zum Völkermord an den Sinti und Roma, u. a. in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Sinti und Roma in Baden-Württemberg.
16. – 20. Juni
: 95. Deutscher Katholikentag in Ulm; das DZOK nimmt mit mehreren Veranstaltungen daran teil.
17. Juni
: „Da wurden auch die Menschen aus Ravensburg abgeholt“. Die Geschichte des Sinto Kajetan Reinhardt, Gedenkstätte.
18. Juni
: „Auf Wiedersehen im Himmel“. Die Geschichte der Sintizza Angela Reinhardt, Michail Krausnick, Gedenkstätte.
24. Juni
: DZOK-Treff: „und dann kam Auschwitz. Ich kann mich noch erinnern“. Die Sintizza Hildegard Franz im Zeitzeugengespräch; vh Ulm.
26. Juni
: Grillen in Gleiselstetten für junge und alte dzokkis.
28. Juni
: „Gemeinschaftsfremde im NSStrafrecht“. Das Juristenleben von Edmund Mezger; Prof. Dr. Francisco Munoz-Conde, vh Ulm.
29. Juni
: Seniorengruppe der Neu-apostolischen Kirche Geislingen/ Heidenheim, Gedenkstätte.
3. – 16. Juli
: Zwei polnische Abitu-rientinnen absolvieren ein Praktikum am DZOK.
4. Juli
: 40. Landesposaunentag - Sonderführung mit großer Resonanz.
6. – 27. Juli
: Anne-Frank-Ausstellung in der Anne-Frank-Realschule Laichi-ngen, unter Mitwirkung des DZOK.
7. Juli
: Besuche des Schülerjahr-gangs 1937 (Adelmannsfelden) und der Angestellten der Stadt Fellbach.
9. Juli
: Die Nr. 41 der „Mitteilungen“ des DZOK erscheint (Pressekonfe-renz).
9. Juli
: Die Mitarbeiter der „Landes-stiftung Baden-Württemberg“ mit Prof. Dr. Eiselstein, Gedenkstätte.
15. Juli
: DZOK-Treff, „Rechtsradikale in der Region Ulm“, Diskussion, vh.

Heinz Feuchter, Ende des Krieges in Ulm als Jugendlicher aktiver Gegner des NS-Regimes, war am 22. Juli als Zeitzeuge (zusammen mit Roman Sobkowiak und Reinhold Settele) Gast bei den Teilnehmern des Internationalen Jugendcamps. Hier dankt ihm die Polin Natalia. (A-DZOK-Ulm, Jugendcamp 2004)

 

16. Juli: Jahresmitgliederversamm-lung des DZOK-Trägervereins; Schwerpunkt: Jugendarbeit.
16. Juli
: Lesung von Hellmut G. Haasis aus seinem Buch über das Attentat auf Reinhard Heydrich 1942 in Prag (Mit vh und Heinrich-Böll-Stiftung).
17. Juli
: DZOK-Treff: „Die Würde des Menschen …“. Bericht aus dem Ulmer Behandlungszentrum für Folteropfer.
18. – 31. Juli
: Internationales Jugendcamp der Aktion Sühnezei-chen Friedensdienste mit 18 Teil-nehmern rund um das ehemalige KZ-Außenlager Gleiselstetten.
24. Juli
: Gedenkstättenbesuch des Staatlichen Schulamtes Schwä-bisch-Gmünd.
27. Juli
: Theaterpädagogisches Projekt mit Randgruppen-Jugend-lichen aus Ulm und Ravenna, Gedenkstätte.
29. Juli
: Auszubildende bei der Stadt Ulm: die Machtergreifung in der Ulmer Stadtverwaltung und das KZ Oberer Kuhberg.
4. August
: Eine Neu-Ulmerin stiftet für die „Stiftung Erinnerung Ulm“ 6.000 € zugunsten der Erinnerungs-arbeit des DZOK.
23. August
: Junge arbeitslose Frau-en (AWO) besuchen Gedenkstätte.
1.September
: In der Ulmer Fried-richsau tauchen rechtsradikale Pamphlete in schwäbischem Dialekt auf: sie sind gerichtet gegen die Ulmer Gedenkstätte, gegen „Neger und Ausländer“ und die „Auschwitz-Keule“, u. a. Es wurde Anzeige erstattet.
1. September
: Lena Dorn und Sonja
Thiel, ehemals aktive dzokkis, beginnen ihr „Freiwilligen-Jahr“ im Rahmen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, die eine in Brünn/ Brno, die andere in Amsterdam.
5. September
: Europäischer Tag der jüdischen Kultur, auch in Ulm; zwei Führungen von Christof Maihoe-fer.
8. September
und 15. September: Die beiden ehemaligen Ulmer Gymnasiasten aus dem Umfeld der Weißen Rose Franz-Josef Müller und Heinz Brenner feiern ihren 80. Geburtstag.
10. September
: Der Förderkreis Bundesfestung Ulm feiert im Fort Oberer Kuhberg seinen 30. Geburtstag. Das DZOK gratuliert.
11. – 15. September
: Besuch in Ulm von Hans Lebrecht ( 1915 in Ulm geboren, 1936 emigriert) und seinen Töchtern aus Beit Oren in Israel, auf Einladung von Stadt Ulm und DZOK.
14. – 18. September
: Jubiläums-woche zum 125. Geburtstag von Anna Essinger (Mitwirkung DZOK).
15. September
: Der Bauausschuss für die Sanierung des ehemaligen Ulmer KZAußenlagers Gleiselstetten begutachtet den erfolgreichen Abschluss der Bau phase I, die Neubedachung des „Bunkers“.
16. – 24. September
: Die ehema-lige russische Zwangsarbeiterin Maria Torshina besucht nach fast 60 Jahren wieder Ulm – auf Einladung der „Stiftung Erinnerung, Verantwor-tung …“, des Seniorenbüros Ham-burg und des DZOK.
16. September
: Maria Torshina berichtet im DZOK-Treff; und später in zwei Ulmer Schulen.

 
Über eine Woche lang war im September 2004 Maria Torshina, geborene Koslowa, zusammen mit ihrer Nichte, Frau Danilenko und deren Sohn Ilja in Ulm zu Gast. Sie war 1942 aus dem russischen Dorf Schachovo bei Orel nach Ulm als Zwangsarbeiterin bei der damaligen „Badeapparatefabrik Laible“ verschleppt worden.
Nun kehrte sie als willkommener Gast mit einem Teil ihrer Familie nach Ulm zurück, auf Einladung des Seniorenbüros Hamburg (Christian Wienberg), der Berliner „Stiftung Erinnerung“ und des Ulmer Dokumentationszentrums. Das Foto zeigt die Gruppe beim Empfang durch Oberbürgermeister Gönner im Ulmer Rathaus. (Foto Lechner, DZOK-Archiv, 9/2004)

18. September: Ulmer Kulturnacht, auch in der Gedenkstätte; Sonderfüh-rungen für Ulmer/innen, die noch nie da waren; Chormusik des Kammer-chores der vh Ulm, vox humana, und experimentelle Musik der Gruppe Sound Espace.
22. September – 6. Oktober
: „Beamte in der NS-Zeit, eine Elite, die funktionierte“; am Beispiel von Finanz-verwaltung (Annegret Ehmann), Reichsbahn (Heiner Lichtenstein) und Polizei (Frank Raberg); vh Ulm.
23. – 26. September
: Jahrestreffen der deutschen Gedenkstätten in Osthofen bei Worms: Pädagogik.
24. September
: Eine Gruppe von Senioren aus Kursk/Russland (eingeladen vom ZAWiW der Uni Ulm) diskutiert über den Krieg und die Folgen; Gedenkstätte.
30. September
: Dr. Anette Hettinger, Seminar für Geschichte an der PH Heidelberg, besucht Gedenkstätte und bietet längerfristige Kooperation an.
4. Oktober
: Das DZOK kann ab 2005 einen Kriegsdienstverweigerer für ein „freiwillig soziales Jahr“ anstellen.
6. Oktober
: Eine Sektion von „Gegen Vergessen“ in der Region Ulm? Sondierungsgespräch, vh.
9. Oktober
: Mitglieder des Schwerhö-rigen und Gehörlosenvereins, Gedenk-stätte.
13. Oktober
: Pressevorstellung des Posters „Einstein mit der Geige“, eine kindgemäße Darstellung der Relativi-täts-Theorie – mit Buchhandlung Jastram.
14. Oktober
: Im Rahmen der in Baden-Württemberg eingeführten „Gleichwertigen Leistungsfeststellung“ von Abiturienten führt Marc Turjanika als Schüler seinen Kurs; 2004 wählten in dieser Beziehung 20 Schüler die Ulmer Gedenkstätte.
21. Oktober
: DZOK-Treff, Esther Bejarano: „Wir leben trotzdem“ (Lesung aus ihrer Autobiographie), vh Ulm und zwei Ulmer Schulen.
24. Oktober
: Brundibar. Kinderoper von Hans Krasa aus dem Ghetto von Theresienstadt. Sondervorstellung des Ulmer Spatzen- Kinderchores in der Gedenkstätte.

 

 

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